Im Tischfußball hat sich in den letzten Monaten eine neue, überraschende Methode herumgesprochen, Spiele leichter zu gewinnen.
Das Prinzip ist simpel: Wer den Zieher richtig trainiert, trainiert. Seit langem legt die Studienlage eine gewisse Verbindung zwischen Stangenhalten und Gewichthalten nahe. Wir haben genauer hingesehen und das Tor aufgemacht.
Dass Kickern dem Körper guttut, ist keine neue Erkenntnis. Die Zieher-Kur verfolgt hier ein klares Ziel. Mehr Tore – weniger Kilos. Wichtig ist dabei, wie bei jeder Diät, wirklich durchzuziehen. In kürzester Zeit Gegner und Pfunde abziehen – „Pullups schaffen das nicht, aber Pull-Shots“, wie ein Insider verrät.
Kritische Stimmen beschreiben den Zieher als wenig specktakulär, aber das ist auch so gewollt. Bereits nach kurzen Trainingsintervallen berichten Probanden von „technischem, statt optischem Zulegen“. Sichtbar wird das vor allem in entscheidenden Spielen, wenn alles in die Waagschale geworfen wird. Wo früher Hunger-Attacken kamen, bleibt nur noch die Attacke.
Von der Championship zur Bayerischen – ein Vergleich, der die Diät bestätigt
Als Werbeträger der Zieher-Diät gilt inzwischen Moritz Schneider. Dieser ist froh jetzt nur noch kickertechnisch Wellen zu schlagen.
Videos und Fotos aus dem letzten Jahr zeigen es deutlich:
- Championship: noch auf der „kräftigeren Seite“ unterwegs – Moritz spricht selbst ironisch vom „Jette-Sau-Momentum“.
- Allgäu Open: sichtbar schlanker, beweglicher, filigraner
Stimmen aus dem Training
Zwischen zwei intensiven Trainingseinheiten treffen wir Moritz Schneider zu ein paar kurzen Sätzen. Schweiß auf der Stirn, Grinsen im Gesicht. Er spricht über die Zieher-Diät, als sei sie die natürlichste Sache der Welt.
Reporter:
Moritz, du hast die Zieher-Diät selbst gemacht. Funktioniert sie wirklich?
Moritz Schneider:
Ich war skeptisch, aber ja – das Ziehen macht schlank. Wenn du am Pull-Shot richtig arbeitest, „ziehst“ du nicht nur die Figur, sondern auch die Kalorien ab. Ich hab einfach gemerkt: Wenn meine Gegner von mir schon ihr Fett wegkriegen, warum nicht mein eigenes gleich mit. 6 kg und einige Sätze habe ich seitdem abgenommen. Endlich wieder ein UHU.
Reporter:
Ah, du meinst „Unter HUndert“? Du bist wirklich witzig und klug! Man sieht in den Turniervideos tatsächlich einen Unterschied.
Moritz:
Das stimmt. Bei der Championship war ich… sagen wir mal: massiver. Bei der Bayerischen dann schon eher das Gegenteil. Ich habe wirklich eine zieherliche Figur bekommen. Auch spielerisch hat es mich sehr vorangebracht. Mein Bauchgefühl hat sich enorm gesteigert.
Reporter:
Und wie fühlt man sich jetzt?
Moritz:
Fit für den Sommer.
Endlich kann ich wieder eine gute Figur beim Kickern machen.
Fazit
Die Zieher-Diät ist keine wissenschaftlich belegte Methode – aber sie ist ein Lebensgefühl:
Mehr Training, mehr Zieher, mehr Tore.
Weniger Gewicht, weniger Jammern, weniger Bauch.
Am Ende zählt nur eines:
Den Startschuss machen
Vorher:
Nachher:
Nächstes Mal: Defensive verbessern und nicht nur Gewicht, sondern auch Tore halten!

