VizeWELTMEISTER!!!

VizeWELTMEISTER!!!

In der vergangenen Woche wurde die LEONHART WORLD SERIES in Saarbrücken ausgetragen. Ein Turnier der Superlative. Über 1300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämpften um die Weltmeister-Plakette auf dem grünen Tisch. Aus unserem Verein waren auch gewichtige Vertreter am Start:

Sahin Topbas und Philipp Thurau, die auch zusammen doppelten, ebenso wie Moritz Schneider (mit Manuel Bettighofer nicht TFC).

In den ersten Disziplinen Mixed und Einzel präsentierten sich die Bamberger erfolgreich, erreichten problemlos die Profi-KO-Felder, die Sensation kam dann jedoch am Samstag:

Moritz und Manuel starteten mit einem 4 aus 4 aus der Vorrunde. Daran fügte sich eine ungebrochene Siegesserie bis ins Finale an. Mehrere Teams aus Nationalspielern mussten dran glauben. Wobei einige Spiele an Spannung kaum zu überbieten waren. Matthias Bade und Marius Meyer-Hemme hatten zwei Matchbälle, bevor sie sich am Ende doch geschlagen geben mussten.
Mit dem Gespann Raphael Hampel und Adam Tourment wurde es dann richtig brenzlig. Hier lagen die MundMs 1:2 in Sätzen und 0:3 in Toren mit dem Rücken zur Wand zurück. Ein Wunderwechsel brachte hier die Erlösung, der Satz wurde gewonnen, der Matchsatz dann auch. „Vermutlich mein bestes Spiel jemals“, war von Moritz nach dieser Monster-Partie zu hören.

Gegen die Brusteins-Brüder ging es dann um den Einzug ins Finale. Im ersten Satz stellte sich Adrian selbst das Bein und forderte beim 4:4 Satzball ein Reset, unterbrach somit das Spiel. Da ein Schiedsrichterduo die Partie überwachte, wurde sein Einwurf als Time-Out gewertet. Das dritte in diesem Satz. Die Folge war, dass der Satzball von Adrians drei auf Manuels 5 wanderte und von dort ins Tor von Eric Brusteins. Der erste Widerstand kam erst im 3. Satz wieder auf. Satz 4 beendete die Begegnung für die jubelnden Fans der Männer mit den Bamberg-Trikots.

Das Finale wurde dann aufgrund der fortgeschrittenen Stunde auf 13 Uhr des nächsten Tages gelegt. Am Sonntag liefen dann die Endgeräte heiß und Punkt 1 Uhr wurden erst Moritz Schneider und Manuel Bettighofer announced und anschließend die kontrahierenden Finalisten. Frederik von Wysocki (18) und Fabian Honekamp (16) aus dem Junioren-Nationalteam.

Der TFC beim Public-Viewing in der Box in Vorbereitung auf das Finale.

Über die 12-stündige Wartezeit hatte sich die Nervosität dann doch etwas aufgestaut und entlud sich im ersten Satz, der 2:5 an die Kinder ging. Im zweiten Satz ging es ähnlich schlimm weiter (3:5). „Comeback Time“ hieß es dann im 3. Satz zumindest in der TFC Bamberg Gruppe zu lesen. Im letzten Satz ließen sich die entscheidenden Akzente dann doch nicht setzen und so endete der fabulöse Weltmeisterschafts-Run mit einem Vizemeister, der jedoch alles andere als unglücklich mit dem Turnierverlauf war.


An dieser Stelle möchte ich, der Autor, mich noch einmal in aller Form bei allen Unterstützenden, Anfeuernden und Helfenden bedanken, die vor Ort oder von zuhause Schweiß und Energie in uns gesteckt haben. Das ist definitiv nicht von uns übersehen worden und hat uns erst in dieses Finale getragen.

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